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Beim Orgasmus kam die Erinnerung
17. Januar 2007 12:29 Uhr | 25206 Views
Mit gemischten Gefühlen betrat Bastian, der Pfleger der Station drei, das Zimmer sieben. Er wusste, dass die etwa zweiundzwanzig- bis dreiundzwanzigjährige Patientin wie eine Tote in ihrem Bett lag. Dennoch reizte es ihn, seine planmäßige Pflege an ihr zu absolvieren. Wie immer nahm er ihr das Deckbett ab und löste die Schleife des Krankenhaushemdes. Behutsam streifte er es ihr von den Schultern. Das war der Moment, der ihn stets ganz merkwürdig berührte. So ein ausgesprochen schönes Mädchen und ohne jede Bewegung! Bei seiner Morgenwäsche musste er sich beherrschten, nicht lüstern nach den schönen vollen Brüsten zu greifen. Ganz sacht wusch er das niedliche Gesicht ab und ordnete das strohblonde lange Haar nach rechts und links auf ihr Kissen. Von ihrem schlanken Hals an wusch er abwärts bis unter den Bauchnabel. Nicht zum ersten Mal hatte er den Eindruck, dass sich dabei die Brustwarzen versteiften und in einem dunkleren Rot funkelten. Als er ihren Unterleib abseifte und dabei zwangsläufig ein paar Mal über den blondgelockten Schamberg fuhr, erschreckte ihn ihr Wispern: „Was soll denn das? Was tun Sie da?“ Bestürzt schaute er in ihre offenen Augen. Er nahm sich nicht die Zeit für eine Antwort und auch nicht, um sie zuzudecken. Aus dem Zimmer stürzte er und rief nach einem Arzt. Der kam im Sturmschritt mit wehendem Kittel. Als er die offenen Augen der Patientin sah, setzte er sich auf die Bettkante, fühle den Puls und fragte: „Können sie mich hören?“ Die Patientin nickte, und er fuhr fort: „Sie sind im Elisabeth-Krankenhaus. Seit sechs Wochen lagen Sie im Koma. Wie heißen sie?“ Nur ein unsicheres Schulterzucken kam ... [Mehr]