|
|
 |
|
17. Februar 2009 15:57 Uhr | 77141 Views Die Wünsche meiner Patienten sind für mich von ganz entscheidender Bedeutung. Als Ärztin habe ich es nämlich gelernt, dass die Menschen umso leichter und schneller gesund werden, je mehr sie hinter der Behandlung stehen, die ich ihnen angedeihen lasse. Deshalb läuft es bei mir in der Sprechstunde meistens so ab, dass ich zuerst eine Untersuchung durchführe und die Behandlung dann mit dem Patienten abspreche. Das kann allerdings auch mal eine völlig unerwartete Wendung nehmen, wie ihr bald sehen werdet. Mein erster Patient in der Sprechstunde am Montag Morgen war ein junger Mann, etwa Anfang 30 und somit gut fünf Jahre jünger als ich. Er hatte gleich zwei Anliegen. Er hatte sich am Wochenende bei der Gartenarbeit verletzt und brauchte zwar keine Behandlung für die sehr gut verheilende Wunde am Finger, aber dringend eine Auffrischungsimpfung für Tetanus. Dabei bat er darum, ihm die Spritze unbedingt in den Po zu geben; bei einer Impfung im Oberarm hätte es bei ihm schon mehrfach Komplikationen gegeben. Außerdem klagte er darüber, dass er ab und zu echte Probleme mit der Verdauung und auch leichte Bauchschmerzen hätte. Ich hörte mir das alles an, was er zu sagen hatte, und bat ihn dann, sich frei zu machen für Untersuchung und Spritze. In der Zwischenzeit besprach ich draußen am Empfang mit meiner Arzthelferin den Ablauf der Sprechstunde und die Einkaufsliste für eine neue Medikamentenbestellung. Als ich wieder in mein Untersuchungszimmer kam, lag der junge Mann fast nackt auf meiner Untersuchungsliege. Er trug nur noch seine Unterhose. Das kam für mich ein wenig überraschend. Für die Spritze in den Po hätte es eigentlich ... [Mehr] |
|
 |